Pressemitteilung

Eine Mitteilug von Jens Schnügger. FDP- Ortsratsmitglied Fleestedt, Glüsingen, Metzendorf

Seevetal, 14. April 2020

Home-Office: Steuergesetzgebung muss angepasst werden

„Die aktuelle Steuergesetzgebung für die Home-Offices müssen dringend an die neuen Gegebenheiten angepasst werden.“ sagt Jens Schnügger, FDP-Mitglied im Seevetaler Ortsrat für Fleeststedt, Glüsingen, Metzendorf und Woxdorf.

Die aktuelle Regelung besagt, dass Arbeitszimmer nur dann abgesetzt werden dürfen, wenn hierfür ein dezidierter Raum vorgesehen ist. „Diese Regelung wurde durch CoVid-19 pulverisiert!“ stellt Schnügger fest, denn die aktuelle Lebenswirklichkeit ist, dass Menschen, die sonst regelmäßig ins Büro zur Arbeit gegangen sind, heute am Küchentisch Ihr Laptop aufbauen und neben Kindern und Haushalt auch noch die Büroarbeit erledigen müssen.

Die Absetzbarkeit von Arbeitsplätzen war dafür gedacht, dass wenige ihren Arbeitsplatz komplett zu Hause einrichten. Heute ist es so, dass Unternehmen Ihren Mitarbeitern vorschreiben von zu Hause zu arbeiten. Dieses hat verschiedene Auswirkungen: zum einen sparen die Unternehmen Nebenkosten, da die Büroräumlichkeiten weniger genutzt werden, zum anderen gehen die Nebenkosten bei den Familien hoch, da der Dauerbetrieb von Computern und Laptops einen Mehrverbrauch von Strom erzeugt, zusätzlich fallen auch erhöhte Heizkosten an.

„Ich fordere, dass für die Übergangzeit des „Shut-Down“ alle Arbeitnehmer, die nachweislich von Ihren Arbeitgebern zum Home-Office verdonnert wurden, pauschal 5% der monatlichen Miet- und Nebenkosten beim nächsten Lohnsteuerjahresausgleich ansetzen dürfen.“ Sagt Schnügger der einschränkend feststellt, dass diese Regelung aber nur einmal pro Familie gelten darf, um doppelte Vorteile zu vermeiden. Denn 5% bleiben 5%, d.h. auch wenn 2 Personen zu Hause arbeiten dürfen, dann werden trotzdem die Mehrkosten für beide berücksichtigt.

Jens Schnügger

FDP Ortsratsmitglied Fleestedt, Glüsingen Metzendorf, Woxdorf