Landwirtschaft

02.jpgErnährung ist nicht nur für die Gesundheit wichtig. Für viele Menschen ist essen zugleich ein Stück Lebensfreude oder Ausdruck ihrer Lebensweise. Die deutschen Landwirte leisten hierzu einen zentralen Beitrag, da sie hochwertige und bezahlbare Lebensmittel bereitstellen. Dennoch kämpfen sie mit zu viel Bürokratie und Wettbewerbsnachteilen in Europa. Auch bei anderen Themen behandelt die Große Koalition mit ihrer Bevormundungsmentalität erwachsene Bürger wie schutzbedürftige Kinder: Kleinanlegerschutz, Mietpreisbremse oder die geforderte Strafsteuer auf Süßigkeiten sind einige Beispiele. Wir Freie Demokraten vertrauen auf die mündigen Bürger und überlassen ihnen die Verantwortung für ihre Konsumentscheidungen. Beim Verbraucherschutz setzen wir daher auf bessere Informationen und Transparenz über Produkte, Dienstleistungen und zur Datennutzung sowie einen wirksamen Rechtsschutz im Betrugsfall. Zudem wollen wir anti-marktwirtschaftliche Monopole verhindern. Auch in der Landwirtschaft setzen wir auf Wettbewerb statt Ideologien. Wir wollen die unternehmerische Landwirtschaft – gleich ob konventionell oder ökologisch – stärken und Innovationen fördern.


Sicherung der nachhaltigen Forstwirtschaft

Wir Freie Demokraten wollen die Zukunft der nachhaltigen Forstwirtschaft mit ihren vielfältigen Funktionen für Wirtschaft, Ökologie und Naherholung sichern. Die Bundeswaldinventur, welche Waldbestände und deren Zustand in Deutschland erfasst, zeigt: Der deutsche Wald wird naturnah bewirtschaftet. Daher verdienen Kommunal- und Privatwaldbesitzer eine Politik, die es ihnen einfach macht. Deshalb wollen wir im Sinne eines Gemeinwohlausgleichs die Förderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz fortführen und zur Stärkung des Kleinprivatwaldes forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse unterstützen. Die Nutzung des klimafreundlichen Rohstoffes Holz wollen wir durch ein gezieltes Innovations- und Forschungsprogramm voranbringen. Mit Blick auf eine verlässliche Versorgung mit dem Rohstoff Holz, gehört das Ziel der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt, fünf Prozent der deutschen Waldfläche aus der forstwirtschaftlichen Nutzung zu nehmen und sich selbst zu überlassen, auf den Prüfstand. Denn Artenschutz und eine nachhaltige Waldbewirtschaftung in Verbindung mit Alt- und Totholzkonzepten, sowie weiteren Maßnahmen des Vertragsnaturschutzes, schließen sich keineswegs aus.

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